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Dem Himmel ein Stück näher

Wie geht es in einem Hospiz zu? Wie ist dieser Ort gestaltet, an dem sich Menschen für die letzte Zeit ihres Lebens aufhalten? …die Menschen, die sich fast „im Himmel“ befinden…
Diese Frage stellte sich der Religionskurs der Jahrgangsstufe 10 und besuchte im November kurzerhand das Hospiz Arche Noah in Niederreifenberg.
„Ich hätte mir diesen Ort nicht so einladend vorgestellt“, erklärt eine Schülerin und gibt zu, dass sie anfangs Bedenken hatte. Angst sich mit dem Thema „Tod und Sterben“ auseinanderzusetzen haben viele Menschen, erklärt Diana Milke, die stellvertretende Pflegedienstleiterin des Hospizes. „Und gerade deswegen freuen wir uns so, wenn uns Menschen besuchen, die erst einmal nicht so direkt mit dem Thema konfrontiert sind.“ Es sei aber wichtig, sich mit dem Thema zu beschäftigen, erklärt Diana Milke weiter. Erst wenn man sich damit auseinandergesetzt hat und sich bewusst macht, dass man auch Trauer über dieses Thema zulassen darf, erst dann kann man auch bewusst mit Menschen umgehen, die nicht mehr lange zu leben haben. – Und sterben muss jeder einmal.
So haben Diana Milke und die Sozialarbeiterin Wiebke Kayser-Bauch den Schülerinnen und Schülern den Neubau des Hospizes gezeigt und sich allen Fragen, gestellt. Wie sie mit diesem nicht leichten Beruf umgehen, was vielleicht ein Ausgleich für die Belastungen sein kann und auch, was alles Freude an ihrem Beruf bereitet.
„Was macht das Leben aus?“, und andere Fragen betrachtet man aus einem anderen Blickwinkel, so Wiebke Kayser-Bauch. Und diese Feststellung gilt nicht nur für den Gewinn, den die Arbeit in einem Hospiz bringen kann. Auch schon wir als Besucherinnen und Besucher haben diesen Ort bereichert verlassen.

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